Aydın Işık
Schauspiel, Gesang
Aydın Işık, der in „Baha und die wilden Siebziger“ die Hauptrolle sowie in İlker Çataks preisgekröntem Film „Gelbe Briefe“ die Rolle des Salih übernahm, spielt und inszeniert seit 2003 in verschiedenen Theaterhäusern und schreibt eigene Theaterstücke. Bisher hat er bei mehr als 15 Inszenierungen Regie geführt. Dabei konnte er eigene Bühnenfassungen literarischer Klassiker wie „Krieg und Frieden“, „Schuld und Sühne“, „Dorian Gray“ und „Die Marquise von O.“ auf die Bühne bringen.
Zu seinen bisherigen Wirkungsstätten als Bühnenregisseur und Schauspieler gehören unter anderem das Theater Oberhausen, die Landesbühne Rheinland-Pfalz, das Kleine Theater Bad Godesberg, das Westdeutsche Tourneetheater, das Internationale Theater Frankfurt, das Horizont Theater Köln, das Bürgerhaus Stollwerck Köln und das Kölner Künstler Theater.
Seit 2011 ist er auch als Kabarettist bundesweit unterwegs. Derzeit performt er sein aktuelles Soloprogramm „Ehrlich gesagt …” sowie das Duoprogramm „Nord-Süd-Gefühle” in verschiedenen Kabarett-Häusern des Landes. Mit seinen Solo- und Duokabarettprogrammen wurde er bisher für 14 Preise nominiert und konnte vier Wettbewerbe für sich entscheiden, darunter den Niedersächsischen Kabarettpreis „Laupenpieper 2013”, den Melsunger Kabarettpreis 2015 und den Hessischen Kabarettpreis 2018.
Er ist auch für den Rundfunk tätig. Er ist einer der Moderatoren der türkischen Radiosendung Cosmo Türkçe bei WDR Cosmo. Sein 2010 von WDR 5 produziertes und ausgestrahltes Hörspiel „Cenaze/Die Beerdigung” wurde ebenfalls ausgezeichnet. Sein Kurzfilm „Vater” erhielt den „Best Cast Award” beim Alternative Film Festival Winter 2017 in Toronto und wurde als „Bester Kurzfilm” beim Niederrheinischen Kurzfilmfestival 2018 ausgezeichnet.